APK: Kleiner Appetizer für Jubiläumsausstellung 2022

„99 Jahre Vielfalt APK“ lautet der Titel einer Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK), die vom 10. September bis 20. Oktober 2021 im Stadtmuseum (Theodor-Zink-Museum I Wadgasserhof) zu sehen sein wird. Sie soll die Vorfreude auf die große Jubiläumsausstellung im nächsten Jahr in der Pfalzgalerie wecken, die dort anlässlich des einhundertjährigen Bestehens der APK stattfindet. Zur Vernissage im Wadgasserhof am Freitag, 10. September um 18:00 Uhr, laden die APK und die Stadt Kaiserslautern herzlich ein. Es gelten die dann aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung der Coronapandemie, die u. a. der städtischen Homepage www.kaiserslautern.deentnommen werden können.

99 Jahre! – Mit dieser magischen Zahl ist die APK nicht nur der älteste Künstlerzusammenschluss in Rheinland-Pfalz, sondern wahrscheinlich auch einer der ältesten in ganz Deutschland. Mit einer Vielzahl an Preisträgerinnen und Preisträgern, (inter)national bekannten und agierenden Künstlerinnen und Künstlern – zum Beispiel Purrmann, Dill, Croissant und Koch – hat die APK so manche Berg- und Talfahrt überstanden. Dass diese besondere Vereinigung der Pfälzer Künstlerinnen und Künstler es geschafft hat, diese lange Zeit hindurch zu wirken, hat seine Würdigung im ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder, welches in unserer Zeit nicht selbstverständlich ist.

Titel: Stefan Danecki: „Unterführung II“ 2020

Im Vorfeld der großen Jubiläumsausstellung im kommenden Jahr zeigt die APK jetzt im Wadgasserhof eine kleine Kostprobe von Werken ausgewählter Künstlerinnen und Künstler, die das wesentliche Merkmal der Arbeitsgemeinschaft präsentiert: Die Vielfalt! Figürlich, abstrakt, minimalistisch, informell, konzeptionell, surrealistisch und noch viel mehr steckt hinter dieser Pfälzer Künstlergemeinschaft und offenbart damit gelebte Toleranz für alle unterschiedlichen Stilformen.

Auch die Inszenierung der verschiedenen Ausdrucksformen soll in der Ausstellung erlebbar werden: Nebeneinander hängend oder stehend, in einem Architekturensemble präsentiert, das fast 500 Jahre älter ist als das Gründungsdatum der APK. Gemeinsam haben beide, Architektur und Künstlergruppe, ihre eigene spannende Geschichte und ihre Einzigartigkeit, Kontinuität und Brüche und ihre neuen Verknüpfungen zwischen Geschichte und Gegenwart.

Analog zum Wadgasserhof, der im Rahmen der Altstadtsanierung nur durch die Entdeckung einer mittelalterlichen Kapelle vor dem Abriss bewahrt werden konnte, kann die Entdeckung der vielfältigen Pfälzer Kunst in Verknüpfung zur Architektur und der daraus entstehenden Neuschöpfung zu einer emotional bewussten Akzeptanz bei den Besucherinnen und Besuchern führen. Die Ausstellung soll den hohen Wert, den Pfälzer Künstlerinnen und Künstler in ihrem Schaffen tragen, für die Besucherinnen und Besucher offenkundig werden lassen und den Kunstschaffenden die Aufmerksamkeit und Anerkennung schenken, die sie jetzt nach dieser langen Zeit der Pandemie brauchen.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Stadtmuseums besichtigt werden. Diese sind Mittwoch bis Freitag von 10:00 bis 17:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr. Die Sonderausstellung an sich ist freitags ausnahmsweise bis 20:00 Uhr geöffnet.

Kommentare sind geschlossen.