{"id":578,"date":"2015-11-15T14:47:05","date_gmt":"2015-11-15T14:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/stadtmuseum-kl.de\/?page_id=578"},"modified":"2015-11-27T11:00:29","modified_gmt":"2015-11-27T11:00:29","slug":"50-jahre-theodor-zink-museum","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stadtmuseum-kl.de\/?page_id=578","title":{"rendered":"80 Jahre Theodor Zink Museum"},"content":{"rendered":"<div style=\"background:#ffffff; width:99%; text-align:left; margin:10px; height:auto;\">\n<div style=\"background:#ffffff; font-family: arial;  width:67%; height:100%; float:left\">\n<p><strong>80 Jahre Theodor Zink Museum<\/strong><br \/>\n\u2013 Das \u201eMuseum f\u00fcr Pf\u00e4lzische Volkskunde\u201c in Kaiserslautern &#8211; (von Jens St\u00f6cker, 2015)<\/p>\n<hr>\n<p>Den gesamten Text von Herrn Dr. St\u00f6cker finden Sie in der PDF-Datei <strong><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/stadtmuseum-kl.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/80-Jahre-Theodo-Zink-Museum.pdf\">&#8222;80 Jahre Theodor-Zink-Museum&#8220;<\/a><\/strong>.<\/p>\n<hr>\n<p>Hier einige Ausz\u00fcge:<br \/>\nW\u00e4hrend der Vorbereitungen zur Ausstellung \u201eModern Times\u201c im Jahr 2008 fielen uns beim \u00d6ffnen eines alten B\u00fcroschreibtisches im Magazin des Museums einige unsortierte und bis dahin v\u00f6llig unbekannte Aktenordner in die H\u00e4nde, die \u2013 wie sich herausstellte \u2013 noch auf die beiden ersten Museumsleiter, Theodor Zink (1871-1934) und Hermann Moos (1896-1950), zur\u00fcckgingen. Beide haben darin Presseartikel archiviert, Ank\u00e4ufe f\u00fcr das Museum dokumentiert und \u2013 vor allem Hermann Moos \u2013 hat darin auch die Konzeptionen f\u00fcr die Dauer- und Sonderausstellungen und die Planungen f\u00fcr die Abteilung \u201epf\u00e4lzische Auswanderung\u201c abgelegt. Das Material stellte sich als so ergiebig heraus, dass wir 2010, zum 75sten Geburtstag des Theodor-Zink-Museums, daraus eine kleine Dokumentation zur Museumsgeschichte pr\u00e4sentieren konnten.<\/p>\n<p>Die Geschichte des Museums reicht indes noch weiter zur\u00fcck, <\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Im November 1936 er\u00f6ffnete er schlie\u00dflich das komplett umgestaltete Museum, das sich jetzt \u00fcber nahezu den gesamten Bau erstreckte. Im Sinne nationalsozialistischer Ideologie hatte das Museum zum Ziel: \u201eDas Volkstum [\u2026] in der Grenzmark zu betreuen und zu pflegen [\u2026] und Spiegel des Volkstums zu sein, aber auch Kraftquelle des Deutschbe-wusstseins\u201c. Im Museum, dessen Eingang ab der Wiederer\u00f6ffnung die Inschrift \u201eEine Volkstum bewusste Grenzmark ist dem Reich Wehr und Br\u00fccke zur Welt\u201c  und eine Hitlerb\u00fcste zierten, wurde neben einer \u201eEhrenhalle f\u00fcr Auswanderung\u201c auch ein Schallplattenarchiv mit Dialekten und das \u201eSaarpf\u00e4lzische Institut f\u00fcr Landes- und Volksforschung\u201c eingerichtet.  <\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Ottheinz M\u00fcnch versuchte 1962 wieder ein kleines provisorisches Museum zur Stadtgeschichte einzurichten, das Volkskundemuseum der Pfalz entstand aber nicht wieder. Zwar wurde die Wiederer\u00f6ffnung des Museum von verschiedenen Seiten immer wieder angemahnt, die Best\u00e4nde blieben jedoch ausgelagert, bis sich 1970 G\u00fcnter Wiegelmann, der 1968 die Professur f\u00fcr Deutsche Volkskunde in Mainz \u00fcbernommen hatte , f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung des Volkskundemuseums und einer volkskundlichen Landesstelle in Kaiserslautern einsetzte.  In Folge seines Engagements konstituierte sich 1975 der \u201eF\u00f6rderkreis Theodor-Zink-Museum\u201c, der wesentlich zur Wiederer\u00f6ffnung des Museums beitrug. <\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Das alte Museumsgeb\u00e4ude, die Spittelm\u00fchle, hatte zwar die Kriegszerst\u00f6rung \u00fcberstanden, wurde aber in den 1950er Jahren abgerissen, so dass ein neuer Museumsstandort gefunden werden musste. Zun\u00e4chst sollte dies das alte Pfaffbad sein, aber auch dieses Geb\u00e4ude wurde \u2013 heute unverst\u00e4ndlich \u2013 1975 abgerissen. Schlie\u00dflich konnte das \u201eneue\u201c Theodor-Zink-Museum  nach dem Umbau des ehemaligen Gasthauses \u201eZum Rheinkreis\u201c in der Steinstra\u00dfe 1978 wieder er\u00f6ffnet werden. (Abb. 8) Die heutigen st\u00e4dtischen Museen, zu denen neben dem \u201eHaus Rheinkreis\u201c seit den 1990ern auch der Wadgasserhof geh\u00f6rt, haben also gleich mehrere Gr\u00fcndungsdaten: 1907, 1912, 1922, 1926, 1933, 1935, 1936, 1961 und 1978. <\/p>\n<p>Das heutige Stadtmuseum Kaiserslautern ist mit dem Theodor-Zink-Museum und dem Wadgasserhof Paradebeispiel eines aus b\u00fcrgerschaftlichem Engagement erwachsenen Museums. Beide Museen haben eine kulturhistorische Ausrichtung und zeigten in den Jahren seit der Wiedergr\u00fcndung neben den Dauerausstellungen \u00fcber 250 Sonderausstellungen zu kulturhistorischen, ethnologischen und kunstgeschichtlichen Themen. <\/p>\n<p>Als Ausstellungsmacher bem\u00fchen sich die Mitarbeiter des Museum um eine historisch kritische und konstruktive Betrachtung von Kulturgeschichte und um die Kontextualisierung, nicht um eine Ideologisierung von Kulturgut. Mit den Ausstellungen des heutigen Stadtmuseums Kaiserslautern (Theodor-Zink-Museums | Wadgasserhof) versuchen die Mitarbeiter die Blicke unserer Besucher jeder Altersgruppe zu sch\u00e4rfen und zum Verst\u00e4ndnis von Kulturgeschichte beizutragen, um keinesfalls Kulturen in \u201eBesser\u201c und \u201eSchlechter\u201c zu klassifizieren.<\/p>\n<hr>\n<p>Den gesamten Text von Herrn Dr. St\u00f6cker finden Sie in der PDF-Datei <strong><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/stadtmuseum-kl.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/80-Jahre-Theodo-Zink-Museum.pdf\">&#8222;80 Jahre Theodor-Zink-Museum&#8220;<\/a><\/strong>.<\/p>\n<hr>\n<\/div>\n<div style=\"background:#ffffff; font-family: arial; width:30%; height:100%; float:right;\">\n<p><strong>Impressionen<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/stadtmuseum-kl.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/geschichte01.png\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"375\"\/><br \/>\n<span class=\"klein\">Theodor Zink (1871-1934), &copy; Stadt Kaiserslautern<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/stadtmuseum-kl.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/standort04.jpg\" alt=\"Wadgasserhof\" width=\"249\"\/><br \/>\n<span class=\"klein\">Wadgasserhof, &copy; Stadt Kaiserslautern<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/stadtmuseum-kl.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/geschichte1.png\" alt=\"\" width=\"271\" height=\"210\" \/><br \/>\n<span class=\"klein\">Das Theodor-Zink-Museum am Stiftsplatz (Die alte Spittelm\u00fchle),<br \/>&copy; Stadt Kaiserslautern<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/stadtmuseum-kl.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/standort09.jpg\" width=\"250\" height=\"168\" \/><br \/>\n<span class=\"klein\">Theodor-Zink-Museum, &copy; Stadt Kaiserslautern<\/span>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>80 Jahre Theodor Zink Museum \u2013 Das \u201eMuseum f\u00fcr Pf\u00e4lzische Volkskunde\u201c in Kaiserslautern &#8211; (von Jens St\u00f6cker, 2015) Den gesamten Text von Herrn Dr. St\u00f6cker finden Sie in der PDF-Datei &#8222;80 Jahre Theodor-Zink-Museum&#8220;. 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